On Top of Europe – Year 5 – Mulhacén – den Rückweg
Der letzte Tag ist so geblieben, dass wir den Gipfel erreicht haben, aber wir sollten in der kleinen Hütte unter dem Gipfel auf circa 3000 Meter übernachten.
Die Nacht war besser als ich dachte und morgen früh gegen 6 Uhr sind wir frisch aufgestanden. Nachtsüber gab es starkes aber kurzes Gewitter. Manche Menschen sind noch in der Hütte gekommen, die drauße gezeltet haben – ein bisschen Adrenalin nachts… Kurz Wasser vom See als Backup abgeholt und danach waren wir bereit. Wir haben uns mit den netten Menschen in der Hütte verabschiedet und wir sind alle in unterschiedlichen Richtungen gegangen.
Vor uns gab es circa 13 Kilometer noch und wir wollten diese schnell hinter uns haben, weil wir auch kaum Essen mehr dabei hatten.
So jetzt von die Hütte sind wir in Richtung Pradollano gegangen. Die Route ist ziemlich einfach und etwa flach, der Blick aber sehr schön.
An dem Tag war es sehr windig – obwohl wir in Spanien waren, war der Wind im August echt kalt. Windschutzjacke hilft sehr gut dabei. Auf der Route haben wir einigen wilde Ziegen gesehen, sie kommen aber nicht nah. Seen findet man auch, wenn man kein Wasser hat, aber es ist ziemlich aufwändig, falls man nach unten zum See muss (auch zurück). Hier und da gibt es kleine Wasserquellen, es wäre aber besser, wenn man genug Wasser dabei hat.
7 Kilometer später haben wir Pico del Veleta erreicht. Kurz davor gab es einigen kleine Schneefelder, auch im Sommer. Natürlich habe ich die Zeit genutzt, um darauf zu spazieren und einige Bilder aufzunehmen.
Auf dieser Route haben wir kaum Touristen getroffen. Es gibt kein Bus da, der die Menschen fast bis zum Gipfel bringt… Von Pico del Veleta geht es nach unten – noch circa 6 Kilometer.
Es gibt eine kurvige Asphaltstraße, aber man findet immer einen kleinen Weg hier und dort zwischen den Kurven. An manchen Stellen kann man auch die Sailbahn nutzen, wenn man nicht mehr spazieren möchte. Es handelt sich um eine lange und steile Strecke – nach oben sollte das anstrengend sein.
In unserem Fall wollten wir zum Restaurant gehen und etwas kaltes trinken und etwas endlich essen. Nach circa einer Stunde haben wir unseres Ziel erreicht und es gab etwa Zeit zur Entspannung.
Bis 17 Uhr hatten wir jetzt Zeit und danach geht es mit der Bus nach Malaga. Dort übernachten wir und weiter geht es nach Portugal, wo ich dieses Mal alleine Torre (höchste Gipfel Portugals) besteigen möchte.
Am Ende war es eine erfolgreiche Abendteuer – nicht für 2 Tage eingeplant, aber abgeschlossen.
Hier findet man weitere Touren dieser Serie.
Genaue Beschreibung der Route auf Komoot.
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