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On top of Europe – Year 4 – Kebnekaise – Tag 1

On top of Europe – Year 4 – Kebnekaise – Tag 1 – so beginnt der erste Teil meines Abenteuers zum höchsten Berg Schwedens. Die Nacht zuvor habe ich an einem Rastplatz verbracht, etwa 11 Kilometer vor Nikkaluokta. Von dort aus war die kleine Ortschaft schnell erreicht. Dort konnte ich mein Auto für nur 4 Euro pro Tag parken – perfekter Ausgangspunkt, um mich auf die bevorstehende lange Wanderung vorzubereiten.

Mein Rucksack wog stolze 30 Kilo – Zelt, Ausrüstung, Verpflegung, alles dabei. Insgesamt sollten es rund 60 Kilometer werden, hin und zurück.

Bis zur Kebnekaise Fjällstation lagen etwa 19 Kilometer vor mir. Der Weg ist gut markiert, verlaufen kann man sich kaum. Gegen 9 Uhr brach ich auf. Mein erster Stopp war Enoks i Láddjujávri. Hier hat man die Wahl: den See mit dem Boot überqueren (etwa 45 Euro) oder am Ufer entlang weiterwandern.

Da ich die Landschaft genießen wollte, entschied ich mich gegen das Boot und setzte meine Tour zu Fuß fort. Der schmale Pfad führte durch den Wald, immer wieder öffneten sich kleine Lichtungen mit Panoramablick – selten, aber umso schöner. Sitzgelegenheiten gibt es unterwegs keine, keine Tische oder Bänke, nur Natur pur.

Besonders spannend waren die beiden Hängebrücken auf der Strecke. Die zweite, kurz vor der Fjällstation, machte besonders Spaß: Sie schwankte leicht und bot einen beeindruckenden Blick in die Tiefe.

Trotz des eher mäßigen Wetters war der Weg gut besucht. Ich hoffte, am Gipfeltag etwas mehr Glück mit dem Wetter zu haben.

Nach einigen Pausen erreichte ich die Kebnekaise Fjällstation gegen 14 Uhr. An der Rezeption erfuhr ich, dass man kostenlos in der Nähe zelten darf und die sanitären Anlagen (außer die Duschen) nutzen kann. Wer vollen Zugang möchte, zahlt etwa 350 Kronen.

Zur Belohnung gab es für mich erst einmal ein kaltes Bier, bevor ich mich auf die Suche nach einem Zeltplatz machte. Viele andere Zelte standen bereits in der Nähe der Hütte. Ich fand einen schönen Platz auf einem Felsen und sicherte mein Zelt zusätzlich mit Steinen – absolut in Ordnung für die Nacht.

Anschließend packte ich meinen Rucksack für die morgige Etappe und gönnte mir etwas Ruhe. Die Tour zum Gipfel und zurück sind noch einmal rund 18 Kilometer, deshalb ging ich früh schlafen. Mal sehen, wie sich das Wetter morgen entwickelt.

Hier findet man weitere Touren dieser Serie.

Genaue Beschreibung der Route auf Komoot.

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