0
(0)

Nach Steinhudemeer – letztes Tour für November

Der November kann überraschend schwer wirken – graue Tage, kurze Momente von Licht, viel Wind. Aber manchmal öffnet sich genau dazwischen ein Fenster, in dem alles leichter erscheint. Ein Tag, der sich wie eine kleine Pause anfühlt, bevor das Jahr langsam zur Ruhe kommt. Genau so ein Tag war heute. Nach Steinhudermeer – letztes Tour fuer November – jetzt geht es los. Eine Tour, die leise begann und sich Schritt für Schritt zu einem stimmigen Abschluss des Monats entwickelte.

Schon früh merkte ich, dass diese Fahrt nicht einfach eine weitere Ausfahrt werden würde. Die Luft war klar, die Straßen ruhig, und unterwegs nahm ich wieder einige neue Wege unter die Reifen – kleine Abzweige und unscheinbare Strecken, die mich durch Orte führten, die ich bisher kaum wahrgenommen hatte. Diese Entdeckungen machen jede Tour besonders: obwohl ich die Region gut kenne, zeigt sie mir immer wieder neue Facetten.

Am Steinhuder Meer erwartete mich die typische Novemberstille: Weite, fast leere Uferbereiche, ein glattes Wasser ohne Wind, und nur das leise Geräusch der Natur, die sich langsam in die Winterruhe legt. Kein Trubel, keine Ablenkung – nur ein Moment, der gut tat und in seiner Schlichtheit beeindruckend war.

Auf dem Rückweg gab es dann den ersten kleinen Zwischenstopp: der Weihnachtsmarkt in Lohnde. Ein kurzer Abstecher voller Lichter, Glühweinduft und dieser besonderen Adventsstimmung, die selbst eine Radtour irgendwie wärmer macht. Nicht geplant, aber perfekt eingefügt in den Tag.

Kurz danach traf ich auf Jörg, der unsere Komoot-Treffen organisiert. Das Wiedersehen war ungeplant, aber genau dadurch besonders – ein nettes Gespräch über Touren, Ausrüstung und kleine Anekdoten am Wegesrand.

Der weitere Rückweg führte mich wie so oft entlang des Mittellandkanals – kein neuer Abschnitt, aber einer der Strecken, die ich immer wieder gerne fahre. Ruhig, glatt, gleichmäßig. Ein Weg, der Platz im Kopf schafft, weil er so vertraut ist. Diese Stille des Kanals, das gleichmäßige Rauschen der Reifen auf dem Asphalt und die weite Sicht sind Gründe, warum dieser Abschnitt zu meinen liebsten Heimwegen gehört. Man muss nicht immer Neues fahren, um gut anzukommen.

Mit jedem Kilometer wurde das Licht weicher, die Luft ein bisschen kühler, und langsam zeichnete sich dieser typische spätherbstliche Abend ab. Es war eine Tour ohne Rekordambitionen, aber voller warmer Momente: neue Strecken, vertraute Wege, kleine Überraschungen und das Gefühl, den November würdig abzuschließen.

So geht der Monat zu Ende – nicht spektakulär, aber mit einer Tour, die genau das vermittelt, was Radfahren so oft schenkt: Klarheit, Ruhe und die Erkenntnis, dass selbst einfache Tage unvergesslich werden können.

Weitere Touren für 2025.

Genaue Beschreibung der Route auf Komoot.

Auf Instagram.

Mehr über meine Aktivitäten auf Facebook.

Wie gefällt dir den Beitrag?

Drucke auf einen Stern, um eine Bewertung zu geben!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Bewertungen: 0

Bis jetzt gibt es keine Bewertungen! Sei der Erste, der eine Bewertung gibt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert