Mont Blank – Frankreich – 2017

Mont Blank - Frankreich - 2017

Mont Blank – Frankreich – 2017

Nachdem ich letztes Jahr mit dem Rad bis zum Nordkapp und zurück gefahren bin, ist die Zeit für etwas Anderes gekommen. Natürlich fahre ich wieder regelmäßig Rad, das mag ich wirklich. Aber dieses Jahr wollte ich ein bisschen bergsteigen gehen. In 2013 habe ich das zum letzten Mal unternommen. Damals habe ich Zugspitze in Deutschland geklettert. In 2017 hatte ich ein höheres Ziel – Mont Blank in Frankreich!

War ich aber darauf vorbereitet?

Das Radfahren zusammen mit Joggen und Kniebeugen hat meine Beine sehr stark gemacht. War das aber genug? Obwohl ich regelmäßig Sport treibe, war ich nicht 100% sicher.

Für Mont Blank muss man nicht nur sehr fit sein, sonder braucht man auch gute Ausrüstung und gutes Wetter, wenn man dort ist. Natürlich braucht man auch eine Menge Geld dafür.

Da ich rechtzeitig diese Reise geplannt habe, konnte ich ein bisschen Geld sparen. Ich konnte auch mehr Sport treiben, um fitter zu sein. Ich musste auch die passende Ausrüstung mir besorgen, weil Mont Blank nicht wie Spaziergang im Park ist.

Während der Planung der Reise gab es auch Menschen, die mitmachen wollten. Im Endeffekt bin ich allein geblieben. Aber ich musste mein Ziel folgen.

Die Reise habe ich so geplannt, dass ich ungefähr für meinen Geburtstag entweder auf dem Gipfel bin, oder in der Nähe.

Zuallererst musste ich nach Frankreich. Es gab mehrere Möglichkeiten – Flug, Zug, Bus. Da ich nicht viel Geld hatte, habe ich mich für den Bus entschieden, weil das das Billigste war. Aber ich musste etwa 2 Tage nur hinfahren! So eine lange Zeit im Bus macht keinen Spaß. Aber es ist, wie es ist. Tickets habe ich gekauft. Jetzt war es Zeit, die Ausrüstung vorzubereiten.

Einpacken

Während dieser Reise musste ich einen sehr schweren Rücksack tragen. Im Bus war mein Gepäck in zwei geteilt. Der große Rücksach war im Kofferraum. Ein kleiner Rücksack war mit mir im Bus. Alles zusammen war etwa 30 Kilos.

Als Ausrüstung hatte ich das Folgendes dabei – Rücksack, Helmet, Zelt, Luftmatraze, Isomatte, mehrere Paare Handschuhe, viele Klamotten, Schuhe, Badetuch, Kosmetik, Balaklava, Schlafsack, Steigeisen,  Wanderstöcke, Harness und Karabineren, Slings, Solar Panel, 5 Powerbanks, Essen, Besteck und Geschirr, Gasbrenner, DSLR Kamera, Aktionkamera mit Zubehör, Beleuchtung und mein Handy für Navigation. Es gab auch viele Kleinigkeiten dabei. Das musste ich alles tragen!

Mit so einem Gewicht sollte man zuerst einige Wanderungen unternemen, sodass man sich an dem Gepäck gewöhnt. Das habe ich natürlich gemacht. Eine Wanderung kann aber mit Bergsteigen nicht verglichen werden.

Fast alles ist bereit

So weit, so gut. Ticket hatte ich schon. Die Ausrüstung ist bereit. Jetzt musste ich meine Route plannen. Mont Blank kann man von vielen Richtungen klettern. Ich habe mich für die Gouter Route entschieden.

Zuerst musste ich mit dem Bus bis Chamonix. Von dort musste man nach der Hütte Tete Rousse gehen. Entweder schafft man die ganze Strecke zu Fuß, oder man nimmt die Eisenbahn von Les Houches  bis Bellevue. Von dort kann man wieder zu Fuß bis zur Hütte, oder mit dem Zug bis Col du Mont Lachat und von dort zu Fuß bis Tete Rousse. Wenn man die Hütte erreicht, kann man entweder in der Hütte übernachten, oder daneben zelten. Der nächste Schritt ist, die Hütte Refuge du Gouter durch Grande Couloir ( dort kann es ziemlich gefährlich sein ). Von Refuge du Gouter  muss man bis Mont Blank wieder anstrengend und aufmerksam klettern.

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